Ich war fünfzig Jahre lang ein Angstpatient. Heute bin ich das nicht mehr. Nicht weil sich meine Angst aufgelöst hätte, sondern weil dieses Team sie ernst genommen hat, ohne je aus ihr ein Drama zu machen.
Zahnarzt für Angstpatienten in Weißenfels
„Zahnarztangst ist keine Frage von schwachen Nerven – sie ist eine ernstzunehmende medizinische Situation, die Millionen Menschen betrifft. Oft liegen frühe negative Erlebnisse zugrunde, manchmal haben sich einzelne..."
Verstehen, bevor wir handeln.
DVT, intraorale Scans, strukturierte Befundung. Der erste Termin ist keine Behandlung — er ist ein Gespräch mit Daten.

Digital geplant, rückwärts gedacht.
Vom finalen Zahnersatz zurück zur OP. Was am Ende stehen soll, bestimmt den ersten Schritt — nicht umgekehrt.

Minimalinvasiv, navigiert.
Koordiniert durch ein Team unter einem Dach. Chirurgie, Prothetik, Labor — kein Weitergeben, kein Übersetzungsverlust.

— Interaktiv erleben
Hier dürfen Sie durchatmen
Kein Bohrer, keine Instrumente — nur Ruhe. Bewegen Sie die Lichter sanft mit Ihrer Maus. Genau so behutsam arbeiten wir.
Bewegen Sie sanft die MausUnsere Spezialgebiete — Angstpatienten & mehr.
Viele Patienten berichten nach der ersten Behandlung: ’Ich hätte nicht gedacht, dass das so entspannt geht.’ Genau dieses Erlebnis ist unser Ziel. Nach erfolgreicher Sanierung lassen sich die meisten Kontrollen und Prophylaxe-Termine übrigens ohne Narkose durchführen – die Angst
Sie sind nicht allein
Zahnarztangst verstehen – warum so viele Menschen sie kennen
Wenn allein der Gedanke an einen Zahnarztbesuch ein flaues Gefühl auslöst, wenn das Herz schneller schlägt, sobald Sie an die Anmeldung denken, oder wenn Sie Termine immer wieder verschieben – dann möchten wir Ihnen zuallererst eines sagen: Sie sind damit nicht allein, und Sie müssen sich dafür nicht schämen. Sehr viele Menschen empfinden Unbehagen oder ausgeprägte Angst vor zahnärztlichen Behandlungen. Für manche bleibt es bei einem mulmigen Gefühl, für andere wird daraus eine ernsthafte Belastung, die den Alltag begleitet.
Zahnarztangst ist keine Charakterschwäche und kein Zeichen von Überempfindlichkeit. Sie ist eine zutiefst menschliche Reaktion. Unser Körper ist darauf ausgelegt, sich vor Situationen zu schützen, die er als bedrohlich einordnet – und der Mundraum ist ein besonders sensibler, persönlicher Bereich. Wer einmal Schmerz, Kontrollverlust oder Hilflosigkeit auf dem Behandlungsstuhl erlebt hat, dessen Körper merkt sich das. Diese Erinnerung meldet sich dann oft viele Jahre später wieder, ganz ohne dass Sie es bewusst steuern könnten.
Woher die Angst kommen kann
Die Ursachen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Manchmal liegt ein konkretes Erlebnis zugrunde, manchmal eine Summe vieler kleiner unangenehmer Momente. Häufig spielt mehr als ein Auslöser zusammen:
- Unangenehme oder schmerzhafte Erfahrungen aus der Kindheit, die unbewusst nachwirken
- Das Gefühl, auf dem Behandlungsstuhl die Kontrolle abzugeben und nicht eingreifen zu können
- Geräusche, Gerüche oder der typische Geschmack, die alte Erinnerungen wecken
- Angst vor Spritzen, vor dem Bohrer oder vor möglichen Schmerzen
- Würgereiz oder das beklemmende Gefühl, nicht frei atmen oder schlucken zu können
- Scham über den Zustand der Zähne und die Sorge, dafür beurteilt zu werden
- Erzählungen aus dem Umfeld, die sich tief eingeprägt haben
Bei manchen Menschen ist die Angst so stark ausgeprägt, dass man von einer Zahnbehandlungsphobie (Dentalphobie) spricht. Dann werden Zahnarztbesuche über Jahre konsequent vermieden – oft so lange, bis akute Beschwerden keine andere Wahl mehr lassen. Das ist ein belastender Kreislauf, denn das Vermeiden verschafft kurzfristig Erleichterung, lässt die Angst langfristig aber weiterwachsen, und gleichzeitig wachsen die Sorgen um die Zähne. Wir möchten Ihnen helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen – in Ihrem Tempo, ohne Druck.
Genau dafür gibt es heute behutsame Wege. Niemand muss eine Behandlung „aushalten“. Es gibt Möglichkeiten, eine notwendige Behandlung so angenehm und entspannt wie möglich zu gestalten – von einem ruhigen, ehrlichen Gespräch über eine sanfte Beruhigung bis hin zum Dämmerschlaf oder zur Behandlung im Schlaf. Welcher Weg zu Ihnen passt, finden wir gemeinsam heraus.
Es kann entlasten, zu verstehen, was in solchen Momenten im Körper geschieht. Angst ist ein uraltes Schutzprogramm: Der Körper schaltet in Alarmbereitschaft, das Herz schlägt schneller, die Muskeln spannen sich an, die Gedanken kreisen. Das ist keine Einbildung und nichts, das Sie sich „nur einreden“ – es sind ganz reale körperliche Vorgänge. Wenn man weiß, dass diese Reaktionen normal sind und wieder abklingen, verlieren sie oft schon ein Stück ihrer Macht. Und wenn man zusätzlich weiß, dass man jederzeit eine Pause machen oder das Tempo bestimmen darf, fällt das Loslassen leichter. Genau dieses Gefühl von Kontrolle möchten wir Ihnen zurückgeben.
Unser Versprechen an Sie
Einfühlsam, ehrlich und ohne Druck – wie wir mit Ihrer Angst umgehen
Im Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner in Weißenfels nehmen wir Ihre Angst ernst. Sie ist für uns kein Randthema, das man schnell abhakt, sondern der Ausgangspunkt für alles Weitere. Bevor wir über Zähne sprechen, sprechen wir über Sie: über das, was Ihnen Sorgen bereitet, über frühere Erfahrungen und darüber, was Ihnen helfen würde, sich sicherer zu fühlen. Dieses Zuhören ist kein Pflichtprogramm – es ist die Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit.
Was Ihnen bei uns wichtig sein darf
Vertrauen entsteht nicht auf Knopfdruck. Es wächst aus dem Gefühl, dass man verstanden wird und die Kontrolle behält. Deshalb achten wir auf die Dinge, die für ängstliche Patientinnen und Patienten oft den entscheidenden Unterschied machen:
- Wir nehmen uns Zeit und drängen Sie zu nichts. Jeder Schritt geschieht in Ihrem Tempo.
- Wir erklären in ruhiger, verständlicher Sprache, was wir tun – Sie wissen jederzeit, was als Nächstes kommt.
- Wir vereinbaren mit Ihnen ein Stopp-Signal. Wenn Sie eine Pause brauchen, halten wir an.
- Wir verzichten auf Vorwürfe. Egal, wie lange Ihr letzter Besuch zurückliegt – wir starten ohne Wertung.
- Wir besprechen jeden Behandlungsschritt vorab, damit es keine Überraschungen gibt.
- Sie entscheiden mit. Sie sind nicht „Patient von etwas“, sondern Partnerin oder Partner Ihrer Behandlung.
Viele Menschen, die uns das erste Mal aufsuchen, haben über Jahre keinen Zahnarzt mehr von innen gesehen. Sie kommen oft mit einem Gefühl von Scham. Wir möchten, dass dieses Gefühl möglichst schnell weicht. Niemand wird bei uns dafür kritisiert, dass er Angst hat oder lange weggeblieben ist. Im Gegenteil – dass Sie sich überhaupt mit dem Thema befassen, ist bereits ein großer, mutiger Schritt, den wir anerkennen.
Unser Ziel ist es nicht, Sie zu irgendetwas zu überreden. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen einen Weg zu finden, mit dem Sie sich wohlfühlen – einen Weg, der zu Ihrer persönlichen Situation, Ihren Sorgen und Ihren Wünschen passt. Manchmal ist das eine schonende Behandlung im Wachzustand mit guter lokaler Betäubung. Manchmal ist es ein Dämmerschlaf, von dem Sie kaum etwas mitbekommen. Und manchmal ist es eine Behandlung in Vollnarkose. Was für Sie das Richtige ist, entscheiden wir nie über Ihren Kopf hinweg.
Ihre Möglichkeiten
Behandlungsoptionen für Angstpatienten – sanft, abgestuft, individuell
Es gibt nicht „die eine“ Lösung für Zahnarztangst, sondern verschiedene Wege, die wir je nach Ihren Bedürfnissen und dem Umfang der notwendigen Behandlung miteinander kombinieren können. Wir gehen dabei behutsam und abgestuft vor: So sanft wie möglich, so umfassend wie für Sie nötig. Sie müssen sich heute nicht festlegen – wir besprechen die Optionen in Ruhe und entscheiden gemeinsam.
Vertrauensaufbau und schonende Behandlung im Wachzustand
Für viele Menschen ist der erste und wichtigste Schritt ein einfaches, ehrliches Gespräch – ganz ohne Behandlung. Schon das Kennenlernen, das Erklären der Räume und der Abläufe kann viel von der Anspannung nehmen. Wenn Sie sich bereitfühlen, beginnen wir mit kleinen, gut planbaren Schritten. Eine sorgfältig gesetzte lokale Betäubung sorgt dafür, dass der zu behandelnde Bereich zuverlässig schmerzunempfindlich wird. Wir nehmen uns dafür Zeit und arbeiten so behutsam wie möglich.
Lokale Betäubung – die Grundlage jeder schmerzarmen Behandlung
Die örtliche Betäubung ist die Basis fast jeder zahnärztlichen Behandlung. Sie schaltet das Schmerzempfinden gezielt in dem Bereich aus, an dem gearbeitet wird, während Sie wach und ansprechbar bleiben. Gerade für Menschen mit Spritzenangst gestalten wir diesen Moment besonders behutsam und kündigen jeden Schritt an. Eine gute lokale Betäubung ist auch bei allen anderen Verfahren – also auch beim Dämmerschlaf – ein wichtiger Baustein, damit Sie schmerzfrei bleiben.
Dämmerschlaf / Sedierung – entspannt, aber ansprechbar
Bei einer Sedierung, oft als Dämmerschlaf bezeichnet, werden Ihnen über die Vene beruhigende Medikamente verabreicht. Sie versetzen Sie in einen Zustand tiefer Entspannung und Gelassenheit. Viele Menschen erleben die Behandlung wie aus weiter Ferne oder erinnern sich hinterher kaum daran. Anders als bei einer Vollnarkose atmen Sie selbstständig und sind grundsätzlich ansprechbar. Der Dämmerschlaf eignet sich besonders dann, wenn die Angst groß ist, aber keine Vollnarkose notwendig oder gewünscht ist, oder wenn umfangreichere Behandlungen anstehen. Während der gesamten Sedierung werden Sie kontinuierlich überwacht.
Vollnarkose – die Behandlung im Schlaf
Bei einer Vollnarkose schlafen Sie tief und bekommen von der Behandlung selbst nichts mit. Sie eignet sich für Menschen mit sehr ausgeprägter Angst, bei sehr umfangreichen Eingriffen, bei starkem Würgereiz oder wenn mehrere Behandlungsschritte möglichst in einer einzigen Sitzung zusammengefasst werden sollen. Eine Vollnarkose wird ausschließlich von qualifiziertem ärztlichem Anästhesie-Fachpersonal durchgeführt und engmaschig überwacht. Ob eine Vollnarkose für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer Gesundheit, dem geplanten Eingriff und einer sorgfältigen Voruntersuchung ab – das klären wir gewissenhaft im Vorfeld.
Welches Verfahren das passende ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt von der Stärke Ihrer Angst ab, vom Umfang der notwendigen Behandlung, von Ihrer Gesundheit und nicht zuletzt von Ihrem persönlichen Empfinden. Wir beraten Sie offen über die Vor- und Nachteile jeder Option und treffen die Entscheidung gemeinsam mit Ihnen.
Der erste Schritt
So läuft Ihr angstfreier Erstkontakt bei uns ab
Der schwerste Schritt ist oft der erste – die Entscheidung, überhaupt Kontakt aufzunehmen. Damit dieser Schritt leichter fällt, möchten wir Ihnen genau zeigen, was Sie erwartet. Vorhersehbarkeit nimmt Angst. Sie sollen wissen, worauf Sie sich einlassen, bevor Sie überhaupt einen Fuß in die Praxis setzen. Beim ersten Kennenlerntermin wird grundsätzlich nicht behandelt, wenn Sie das nicht ausdrücklich möchten.
- Kontaktaufnahme in Ihrem Tempo: Sie rufen uns unter 03443 / 339 65 54 an oder melden sich schriftlich. Sie dürfen am Telefon ruhig sagen, dass Sie Angst haben – unser Team ist darauf eingestellt und nimmt darauf Rücksicht.
- Ankommen ohne Eile: Beim ersten Termin geht es ums Kennenlernen. Sie schauen sich in Ruhe um, lernen die Menschen kennen, die Sie begleiten würden, und können in vertrauter Atmosphäre ankommen.
- Das ruhige Gespräch: Wir hören zu. Sie erzählen, was Ihnen Sorgen bereitet, welche Erfahrungen Sie gemacht haben und was Sie sich wünschen. Es gibt keine falschen Antworten und keine dummen Fragen.
- Schonende Untersuchung – nur wenn Sie möchten: Wenn Sie sich bereitfühlen, werfen wir einen ersten, behutsamen Blick auf Ihre Zähne. Wenn nicht, ist auch das völlig in Ordnung. Nichts geschieht gegen Ihren Willen.
- Gemeinsame Wegplanung: Auf Grundlage des Gesprächs und – sofern erfolgt – der ersten Befunde besprechen wir mögliche Schritte und welche Behandlungsoption (Wachbehandlung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose) zu Ihnen passen könnte.
- Sie entscheiden: Sie gehen nach Hause und überlegen in Ruhe. Es gibt keinen Druck, sich sofort festzulegen. Sie bestimmen, wann und wie es weitergeht.
Viele Menschen berichten, dass schon dieser erste, behandlungsfreie Termin eine große Erleichterung war – weil sie gemerkt haben, dass ihnen jemand wirklich zuhört und sie nicht zu etwas gedrängt werden. Dieser erste Kontakt ist Ihre Gelegenheit, uns kennenzulernen und herauszufinden, ob die Chemie stimmt. Vertrauen ist die Basis – und Vertrauen darf wachsen.
Sie dürfen den Erstkontakt auch ganz nach Ihren Bedürfnissen gestalten. Wenn es Ihnen hilft, eine vertraute Person mitzubringen, die Sie begleitet und unterstützt, ist das selbstverständlich willkommen. Wenn Ihnen bestimmte Geräusche, Gerüche oder Situationen besonders zu schaffen machen, sagen Sie es uns – dann können wir Rücksicht darauf nehmen. Und wenn Sie vorab Fragen klären möchten, bevor Sie überhaupt kommen, rufen Sie uns gern an. Es gibt keine Erwartung, die Sie erfüllen müssten. Der einzige Maßstab ist, dass Sie sich so wohl wie möglich fühlen.
Sicherheit zuerst
Anästhesie-Team, Überwachung und Sicherheit bei Dämmerschlaf und Vollnarkose
Wenn Sie sich für eine Behandlung im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose entscheiden, ist es nur natürlich, dass Sie sich Fragen zur Sicherheit stellen. Das ist gut so – und wir beantworten diese Fragen gern ausführlich. Sicherheit hat bei allen Verfahren, die über die örtliche Betäubung hinausgehen, höchste Priorität. Niemand wird einfach „in den Schlaf versetzt“. Jeder Schritt folgt einem sorgfältigen, geplanten Ablauf.
Gründliche Vorbereitung
Vor jeder Sedierung oder Narkose steht ein ausführliches Vorgespräch. Dabei erfassen wir Ihre Krankengeschichte, bestehende Erkrankungen, Allergien und alle Medikamente, die Sie einnehmen. Diese Informationen sind wichtig, damit das Verfahren individuell auf Sie abgestimmt werden kann. Bitte seien Sie hier offen und vollständig – jede Angabe hilft, Ihre Behandlung so sicher wie möglich zu gestalten.
Qualifiziertes ärztliches Anästhesie-Personal
Eine Vollnarkose und eine tiefere Sedierung gehören in die Hände von Fachleuten, die sich ausschließlich darauf konzentrieren. Während sich das zahnärztliche Team um Ihre Zähne kümmert, wacht spezialisiertes ärztliches Anästhesie-Fachpersonal über Ihren Schlaf, Ihre Atmung und Ihren Kreislauf. So ist gewährleistet, dass jemand seine volle Aufmerksamkeit Ihrem Wohlbefinden während des Eingriffs widmet.
Lückenlose Überwachung
Während der gesamten Behandlung werden Ihre wichtigsten Körperfunktionen kontinuierlich mit moderner Technik überwacht. Dazu gehören in der Regel:
- Sauerstoffsättigung des Blutes
- Herzfrequenz und Herzrhythmus
- Blutdruck
- Atmung
Diese Werte werden ohne Unterbrechung beobachtet, sodass auf Veränderungen jederzeit unmittelbar reagiert werden kann. Auch für unvorhergesehene Situationen ist vorgesorgt: Notfallausstattung und entsprechend geschultes Personal sind selbstverständlich vorhanden. Nach dem Eingriff bleiben Sie so lange in Beobachtung, bis Sie wieder wach und stabil sind und wir Sie guten Gewissens in die Obhut Ihrer Begleitperson übergeben können.
Wir möchten, dass Sie sich aufgehoben fühlen. Wenn Sie zur Sicherheit weitere Fragen haben – stellen Sie sie. Es gibt kein Detail, das zu klein wäre, um besprochen zu werden. Ihr Vertrauen entsteht aus dem Wissen, dass an alles gedacht ist.
Gut vorbereitet
Was Sie bei einer Behandlung in Narkose oder Sedierung beachten sollten
Eine Behandlung im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose lässt sich gut vorbereiten – und je besser Sie vorbereitet sind, desto entspannter verläuft der Tag. Die folgenden Punkte besprechen wir vor Ihrem Termin selbstverständlich noch einmal persönlich und individuell mit Ihnen. Diese Übersicht soll Ihnen helfen, sich schon vorab ein Bild zu machen und nichts zu vergessen.
Nüchtern zur Behandlung
Vor einer Sedierung oder Vollnarkose müssen Sie nüchtern sein. Das bedeutet, dass Sie für einen bestimmten Zeitraum vor dem Eingriff nichts essen und nichts trinken dürfen. Die genauen Zeiten teilen wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin mit. Bitte halten Sie sich unbedingt daran – die Nüchternheit ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Auch auf das Rauchen und auf Kaugummi sollte in diesem Zeitfenster verzichtet werden.
Eine Begleitperson für den Heimweg
Nach einer Sedierung oder Narkose dürfen Sie für den Rest des Tages nicht selbst Auto oder Fahrrad fahren und keine Maschinen bedienen. Die Medikamente wirken noch eine Weile nach, auch wenn Sie sich subjektiv schon wieder fit fühlen. Organisieren Sie daher bitte unbedingt eine erwachsene Begleitperson, die Sie sicher nach Hause bringt und idealerweise die ersten Stunden bei Ihnen bleibt. Ohne Begleitung kann die Behandlung in Narkose aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden.
Am Tag der Behandlung – worauf Sie achten dürfen
- Tragen Sie bequeme Kleidung, die nicht einengt und an den Armen leicht hochgeschoben werden kann.
- Verzichten Sie auf Make-up, Nagellack an den Fingern sowie auf Schmuck und Kontaktlinsen.
- Nehmen Sie Ihre Dauermedikamente nur so ein, wie wir es mit Ihnen besprochen haben.
- Planen Sie für den restlichen Tag Ruhe ein – keine wichtigen Termine, keine Verpflichtungen.
- Sorgen Sie dafür, dass zu Hause leicht verträgliche Kost und Getränke bereitstehen.
- Bringen Sie alle relevanten Unterlagen mit, zum Beispiel einen Medikamentenplan oder Befunde.
Nach der Behandlung
Geben Sie sich für den Rest des Tages Ruhe und überfordern Sie sich nicht. Treffen Sie keine wichtigen Entscheidungen und unterschreiben Sie nichts Bedeutsames, solange die Medikamente noch nachwirken. Wir geben Ihnen klare Hinweise mit, wie Sie sich nach dem Eingriff verhalten sollten, worauf Sie achten dürfen und wie Sie uns bei Fragen erreichen. Sie werden zu keinem Zeitpunkt mit offenen Fragen allein gelassen.
Alles auf einmal
Umfangreiche Sanierung in einer Sitzung – und was die Behandlung kostet
Manche Menschen meiden den Zahnarzt so lange, dass mehrere Zähne gleichzeitig Aufmerksamkeit brauchen. Der Gedanke, dafür viele einzelne Termine durchstehen zu müssen, ist für ängstliche Patientinnen und Patienten oft kaum auszuhalten. Hier liegt ein großer Vorteil der Behandlung im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose: Es ist möglich, mehrere notwendige Behandlungsschritte in einer einzigen Sitzung zusammenzufassen.
Das bedeutet, dass Sie nicht immer wieder aufs Neue Anspannung und Überwindung aufbringen müssen. Statt vieler einzelner Termine, vor denen Sie jedes Mal Angst hätten, kann eine umfassende Sanierung in einem geschützten Rahmen erfolgen – und Sie wachen auf, wenn das Wesentliche bereits getan ist. Ob und in welchem Umfang das in Ihrem Fall sinnvoll und möglich ist, hängt vom Befund, vom geplanten Behandlungsumfang und von Ihrer gesundheitlichen Situation ab. Wir planen das gemeinsam und sorgfältig.
Was bei einer umfangreichen Sanierung möglich sein kann
- Mehrere Füllungen oder die Versorgung mehrerer Zähne in einem Termin
- Behandlung schwer zugänglicher Zähne, an die im Wachzustand schwer heranzukommen ist
- Eingriffe bei Menschen mit starkem Würgereiz, der eine Behandlung sonst erschwert
- Zusammenfassung von Schritten, die sonst auf viele Sitzungen verteilt werden müssten
Kosten und Kostenübernahme
Die Kosten einer angstgerechten Behandlung setzen sich aus der eigentlichen zahnärztlichen Behandlung und – je nach gewähltem Weg – den Kosten für die Sedierung oder Vollnarkose zusammen. Die zahnmedizinischen Leistungen werden bei gesetzlich Versicherten im Rahmen des Leistungskatalogs der Krankenkasse abgerechnet; für höherwertige Versorgungen kann ein Eigenanteil anfallen. Die Kosten für Sedierung oder Vollnarkose sind in vielen Fällen Privatleistungen und werden nicht automatisch von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen – in bestimmten medizinisch begründeten Situationen ist eine Kostenübernahme jedoch möglich. Ob das in Ihrem Fall infrage kommt, prüfen wir mit Ihnen. Sie erhalten vor Behandlungsbeginn einen verständlichen, schriftlichen Kostenplan, sodass Sie volle Transparenz haben und nichts Sie später überrascht. Privatversicherte und Beihilfeberechtigte klären den Umfang der Erstattung bitte vorab mit ihrem Versicherer. Sprechen Sie uns gern an – wir erklären Ihnen die einzelnen Posten in Ruhe und ohne Fachchinesisch.
Für Sie da in Weißenfels und der Region
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner ist in Weißenfels für Sie da – wohnortnah für Menschen aus der Stadt und dem gesamten Umland des Burgenlandkreises. Gerade wenn die Anfahrt zu einem Angsttermin selbst schon Überwindung kostet, ist es wertvoll, eine Anlaufstelle in der Nähe zu haben, zu der Sie keine weiten Wege auf sich nehmen müssen. Wenn Sie den ersten Schritt gehen möchten, erreichen Sie uns unter 03443 / 339 65 54. Sie dürfen uns ruhig sagen, dass Sie Angst haben – genau dafür sind wir da.
Endlich wieder zum Zahnarzt – entspannt und schmerzfrei
Zahnarztangst ist keine Frage von schwachen Nerven – sie ist eine ernstzunehmende medizinische Situation, die Millionen Menschen betrifft. Oft liegen frühe negative Erlebnisse zugrunde, manchmal haben sich einzelne Erfahrungen so eingebrannt, dass der bloße Gedanke an eine Zahnbehandlung körperliche Reaktionen auslöst. Wir nehmen das ernst.
In unserem Zahnkompetenzzentrum in Weißenfels arbeitet ein speziell geschultes Team mit Angstpatientinnen und -patienten. Je nach individueller Situation bieten wir: beruhigende Gespräche vor der Behandlung, Lachgassedierung, Dämmerschlaf mit einem Anästhesisten oder eine vollständige Vollnarkose im eigenen OP-Raum.
Stimmen, die geblieben sind.
Was mich überzeugt hat, war das Fehlen von Marketing. Keine Versprechen. Nur Planung, Erklärung, Ausführung. Ich hatte acht Implantate und nicht einmal den Eindruck, eine schwere Entscheidung getroffen zu haben.
Als Kollegin schicke ich komplexe Fälle nach Weißenfels, weil Dr. Strößner da weiterdenkt, wo andere aufhören. Das ist selten geworden. Und es fällt jedem Patienten auf, der dort gewesen ist.
Fragen, ruhig beantwortet.
Im Zahnkompetenzzentrum